Weihnachtskalender

DSCN6763 Das Weihnachtsfest nähert sich mit großen Schritten und dann wird es wieder Zeit, die Weihnachtskalender auszupacken und für die lieben Kinder zu befüllen. Für meine Kinder gab es jedes Jahr einen selbst gebastelten Weihnachtskalender. Letztes Jahr hatte ich die Idee eine Kalender als Baum mit vielen kleinen Säckchen zu nähen.

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Eine Anleitung dafür hatte ich nicht, sondern ich habe den Baum selbst entworfen. Nun möchte ich kurz beschreiben, wie ich den Baum genäht habe:

Am Anfang muss man sich natürlich das Material zusammen suchen:

Man benötigt also ca. 0,5 m grünen Stoff und Volumenvlies für den Baum, ca. 0,3 m grünen Fleece bzw. groben Leinenstoff für die Säckchen und einen Rest braunen Stoff für den Stamm. Dann noch ein paar Holzstäbe für die Versteifung des Baumes und Organzaband zum Befestigen der Säckchen. Als Verzierung hatte ich mir auf dem Weihnachtsmarkt eine Eizapfengirlande gekauft. Die war 2,5 m lang und hat also gleich für 2 Bäume gereicht. Und ganz wichtig sind natürlich die Holzzahlen. Die habe ich mit bei DaWanda bestellt.

Zuerst habe ich mir aus Pappe Schablonen zugeschnitten und so die Größe des Baumes festgelegt.

Das oberste Dreieck ist 18 cm hoch und 28 cm breit. Die unteren Baumteile sind Trapeze, jeweils 2 cm höher 10 cm breiter als das Dreieck. Das mittlere Teil ist also 20 cm hoch, oben 13 cm  und unten 38 cm breit und das untere Teil ist 22 cm hoch, oben 16 und unten 48 cm breit. Der Baumstamm ist ein Rechteck von 8 x 14 cm.

Dann habe ich den Stoff zugeschnitten. An den jeweils unteren Rändern der Baumteile habe ich eine Nahtzugabe von 5 cm zugegeben – daraus wird dann jeweils ein Tunnel, in die ich die Holzstäbe eingeschoben habe.

Die Näharbeit ist auch recht einfach:

Zuerst aus einem grünen Stoffrest eine Schlaufe nähen und diese zwischen die oberen beiden Dreiecke legen. Die seitlichen Nähte steppen und das Dreieck wenden. Ein Stück Volumenvlies einschieben und seitlich 2 Tunnel absteppen. In die Tunnel jeweils einen kleinen Holzstab einschieben und unten mit einer kleinen Naht den Tunnel schließen. Dann die lange Nahtzugabe unten nun nach hinten eingeschlagen aufsteppen. Dabei entsteht wieder ein Tunnel, in den am Ende längere Holzstäbe eingeschoben werden.

Mit den nächsten Baumteilen ebenso verfahren – hier aber die seitlichen und oberen Nähte steppen, das Teil wenden, die Tunnel absteppen und den oberen Rand am Dreieck annähen.

Jetzt nur noch den Baumstamm nähen, mit einem Rest Volumenvlies füllen und an den Baum nähen.

Die Eiszapfengirlande muss nun per Hand angenäht werden. Das ist ein wenig mühsam, aber es lohnt sich. Jetzt können auch die langen Holzstäbe in die unteren Tunnel eingeschoben werden.

Für die Befestigung der Säckchen habe ich 24 weiße Organzabändchen je ca. 30 cm lang auf den Baum genäht.

Zum Schluss müssen natürlich auch die Säckchen genäht werden. Für jedes Säckchen habe ich ein Rechteck von 13 x 15 cm zugeschnitten. Den oberen Rand der Säckchen eingeschlagen feststeppen. Die Rechtecke in der Hälfte zusammenlegen, die Seitennaht nähen und das Säckchen wenden. Die Holzzahlen mit Heißkleber aufkleben.

Mein Tipp!

Bei den Säckchen aus Fleecestoff muss der obere Rand nicht versäubert werden, da Fleecestoff nicht ausfranst.

Jetzt ist alles fertig zum Befüllen!

Eine schöne vorweihnachtliche Zeit wünscht

Silvia

 

 

 

Bilder aus Wolle und Stoff

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Nach ein paar wunderschönen sonnigen Tagen habe ich es endlich geschafft, meine Wandbilder aus Wolle und Stoff fertig zu nähen. Die Sonne hat mich in mein Nähzimmer im Wintergarten gelockt und dann ging die Arbeit auch gut voran. In meinem Beitrag „Wandbild – Die Farbe Lila“ habe ich schon beschrieben, wie ich diese Bilder gemacht habe. Jetzt sind alle Bilder fertig!

8 Stück sind es insgesamt geworden. Mehr Volumenvlies hatte ich gerade nicht vorrätig, sonst hätte ich wahrscheinlich noch ein paar Bilder mehr gemacht.

Hier sind noch ein paar Eindrücke von der Entstehung der Bilder in Rot, Gelb und Grün.

Rot:

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Gelb:

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Grün:

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Jeans – Recycling – Topflappen

DSCN2497Topflappen sind schon ein komisches Phänomen. So richtig mag man sie nicht, da sie immer an Omas alte gehäkelte Topflappen erinnern, aber jeder braucht sie.

Ich habe mir hierzu auch etwas ausgedacht. Da die lieben Kinder immer größer werden, fallen im Laufe der Zeit einige Jeanshosen an, die nicht mehr passen. Irgendwie kann ich die nicht wegschmeißen und auch nicht in die Kleidersammlung geben. Vielleicht hat man ja mal eine tolle Idee, was man aus einer ausrangierten Jeans noch machen kann.

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Wandbild – „Die Farbe Lila“

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Zwischen meinen Strick- und Häkelprojekten zieht es mich auch immer wieder an meine Nähmaschine. Bisher habe ich immer nur Stoffe zu Patchworkdecken und Wandbildern verarbeitet. Neulich hatte ich aber eine Idee, wie ich auch Wolle in ein Nähprojekt mit einbringen kann.

Es gibt doch diesen wasserlösliche Soluvlies und mit Hilfe dieses Vlieses habe ich meine Wollreste zu kleinen Wollornamenten verbeiten. Das klappt super gut!

Ich sortiere kleine Wollreste, die für kein größeres Projekt mehr reichen oder bei denen mir die Wollqualität nicht so gut gefällt getrennt nach Farben. Geschenkte Wolle ist da auch dabei, denn jeder denkt, wenn man einer Strickerin Wolle schenkt ist sie immer glücklich. Naja meistens ist sie dann zu 100 % aus Acryl und das macht mich gar nicht glücklich. Aber nun habe ich eine tolle Methode gefunden jede Art von Wollresten zu verwerten.

Beschreiben möchte ich meine Vorgehensweise anhand des Wandbildes „Die Farbe Lila“:

Als erstes habe ich die Wollornamente genäht. Dazu braucht man farblich zur Wolle passenden Hintergrundstoff, falls doch noch mal ein Stückchen Stoff durchblitzt, jede Menge Wollreste in den Farben Lila und Rosa – Qualität und Fadendicke sind egal und ein Stück wasserlösliches Soluvlies, genau so groß, wie der Hintergrundstoff.

Und jetzt geht der Spaß los!

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Backofen-Topflappen „Doppelherz“

DSCI1013Wer gern Kuchen bäckt, kennt bestimmt das Problem: man will nur mal schnell das Backblech aus dem Ofen holen oder es schnell mal umdrehen – findet aber nur einen Topflappen – der zweite ist einfach nicht zu sehen.

Meine Lösung für dieses Problem ist der doppelte Topflappen in Form eines  Herzes. Besser gesagt in Form eines „Doppelherzes“.

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Buchhülle aus Wachstuch

Wer gern lies, nimmt seine Bücher überall mit hin – und wer seine Bücher mag, möchte sie auch immer in einem guten Zustand haben.

Für meine Bücher habe ich mir deshalb Buchhüllen aus Wachstuch genäht. Diese schonen die Bücher, sind sehr stabil, feucht abwischbar und sogar noch schön.

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Man wird auch nicht gleich gefragt, was man gerade liest und kann so ungestört weiterlesen. Weiterlesen